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Wie man die richtige Bartform auswählt

01.09.2025

Ein Bart ist nicht nur ein Modetrend, sondern ein wichtiger Teil des männlichen Erscheinungsbildes. Er kann Vorteile betonen, Unregelmäßigkeiten kaschieren und dem Look Individualität verleihen. Doch die passende Bartform auszuwählen ist nicht so einfach, wie es scheint: Es müssen viele Faktoren berücksichtigt werden — von der Gesichtsform bis zur Haarstruktur und -farbe. In diesem Artikel erklären die Barbiere unseres Barbershops in Wien, wie man die ideale Bartform findet und worauf man achten sollte.

Hauptkriterien bei der Auswahl der Bartform

Bevor man einen Bart wachsen lässt, sollte man seine Gesichtszüge sorgfältig analysieren. Eine erfolgreiche Wahl hängt nicht nur von Trends ab, sondern von individuellen Parametern: Gesichtsform, Körpergröße, Haarfarbe und sogar Genetik. Diese Faktoren bestimmen, wie harmonisch der Bart wirkt.

Kleinere Männer sollten zu voluminöse oder buschige Bärte vermeiden: Sie beschweren die untere Gesichtspartie, wirken grob und „verkürzen“ die Figur optisch. Für sie eignen sich kompakte, gepflegte Formen — ein kurzer Boxed Beard, leichter Stoppelbart oder klar definierte Konturen.

Große Männer hingegen können massivere Bartformen wählen. Ein voller Bart balanciert die Proportionen und verleiht Ausdruckskraft. Besonders vorteilhaft wirken weiche Linien und moderates Volumen an den Seiten, was Reife und Selbstbewusstsein ausstrahlt.

Auch die Haarfarbe spielt eine große Rolle, da sie die Wahrnehmung von Dichte und Form beeinflusst. Blondinen, deren Haar oft feiner und weicher ist, sollten dichte, aber sauber gestutzte Bärte wählen, um den hellen Farbton zu betonen. Brünetten mit dichterem, dunklerem Haar stehen kontrastreiche Formen wie ein kurzer Bart mit sanften Übergängen oder ein klassischer Spitzbart (Goatee).

Lesen Sie auch: Bartstyling – Mittel und Methoden.

Auswahl der Bartform je nach Gesichtsform

Die wichtigste Regel — der Bart soll Vorteile hervorheben und übermäßige Ecken oder Rundungen ausbalancieren. Jede Gesichtsform verlangt einen individuellen Ansatz:

  • Quadratisches Gesicht: leichter Stoppelbart oder ein kurzer „Hollywood“-Bart, der die Wangenknochen betont und Männlichkeit verleiht, ohne zu beschweren;
  • Rundes Gesicht: vertikale Linien verlängern optisch — daher passen ein Skipperbart oder Spitzbart hervorragend;
  • Rechteckiges Gesicht: kurze oder mittellange Bärte, die die Winkel weicher wirken lassen. Längliche Formen sollten vermieden werden;
  • Ovales Gesicht: universell — fast jede Bartform passt, von kurz bis voluminös („kanadisch“);
  • Dreieckiges Gesicht: braucht Ausgleich — Bartformen im Stil „Van Dyke“ oder ein gepflegter Spitzbart sind ideal.

Die richtige Bartform ermöglicht ein harmonisches Gesamtbild und korrigiert optisch die Gesichtszüge.

Pflege und Sauberkeit — der Schlüssel zum Erfolg

Egal, welcher Stil gewählt wird, der Bart muss gepflegt wirken. Ungepflegtheit beeinträchtigt selbst die beste Bartform. Regelmäßiges Trimmen, Kämmen und Pflegemittel sind unverzichtbar.

Ein Bart ist Teil des persönlichen Stils. Saubere Konturen, gesunde Haut und gepflegter Glanz vermitteln ein Bild von Selbstbewusstsein und Stil. Selbst leichter Stoppelbart benötigt systematische Pflege.

Fazit

Die Wahl der Bartform ist ein Prozess, der persönliche Merkmale und individuellen Stil vereint. Unter Berücksichtigung von Gesichtsform, Körpergröße und Haarfarbe lässt sich ein Bartstil finden, der Charakter betont und Selbstvertrauen verleiht. Wichtig sind Pflege und Sauberkeit: Der Bart soll eine Fortsetzung der Persönlichkeit sein, kein zufälliges Detail.

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